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„WAS AUSGESPROCHEN WIRD, VERÄNDERT SICH!“

Dies ist mein persönlicher Leitspruch für die systemische Arbeit. Was ausgesprochen ist, verändert bereits durch den Akt des Sprechens selbst.

Allein das bewusste Aufstellen eines Problems und die dabei stattfindende räumliche Trennung, und dann die (Selbst)Beschreibung der einzelnen Anteile ist für viele bereits der Beginn der Entwicklung eines eigenen emotionalen Lösungsprozesses. Dies geschieht mit Hilfe von Stellvertretern, die vom Aufstellenden aus einer Gruppe ausgewählt und von ihr/ihm persönlich im Raum positioniert werden. Jeder der Stellvertreter beschreibt, wie es ihr oder ihm an dieser speziellen Stelle und Situation ergeht. So verkörpern und beschreiben sich die verschiedenen Anteile des Themas selbst.

Systemisches Aufstellen bedeutet, sich auf einen Versuch und einen Prozess einzulassen, um eine angemessene Lösung zu finden.

Durch ihre Anwesenheit bezeugen und würdigen alle anwesenden Teilnehmer der Gruppe, dass das Thema aus der Sicht des Aufstellenden so geschehen oder gewesen ist. Allein dieses Bezeugen ist schon ein Teilen des Schicksals, das einen Lösungsweg oder zumindest ein Gefühl des Verstandenwerdens vermitteln kann, welches für das Auffinden einer Lösung wichtig ist.

Die in sich behutsame und langsame Aufstellungsarbeit kann z.B. bei traumatisierten Menschen nicht immer direkt zur Lösung des gesamten Geschehens führen, sondern bei traumatischen Ereignissen geht es im Interesse des Aufstellenden darum, innere Prozesse aufzuzeigen und sie damit für die Klienten sichtbar zu machen. Der Klient bestimmt, was für ihn machbar, erreichbar und verarbeitbar ist. Meine Aufgabe ist es, Sie als Klientin/en in diesem Prozess zu unterstützen.

Leitung: Thomas Winckler

Eintätiges Seminar von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Kosten pro Teilnehmer: 
€ 120,00 (mit Anliegen)
€  70,00 (ohne Anliegen)

Informationen bei: www.Agreenfield-Akademie.de, Hamburg